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Einweihung

und die Prüfungen auf dem Weg

Interview mit Dr. Ernst Schuberth, Mitbegründer der Freien Hochschule für anthroposophische Pädagogik in Mannheim

Dr. Ernst Schuberth
Dr. Ernst Schuberth

Mehr zu erfahren als das, was ich mit meinen Sinnen wahrnehmen kann – eigentlich ist das für jeden Menschen ein verstehbares und manchmal auch wünschenswertes Erlebnis. Einweihung war schon in alten Kulturen und auch heute ein Weg, durch gezielte Schulung das eigene Bewusstsein für übersinnliche Bereiche zu erweitern. Und, so betont Rudolf Steiner immer wieder, bei manchen Menschen geschieht diese Einweihung in ihrem alltäglichen Leben, weil Erfahrungen und Lebensverhältnisse ihnen besondere Kräfte abfordern.

Ernst Schuberth, Jahrgang 1939, studierte Mathematik, Physik, Philosophie und Pädagogik in Bonn und Tübingen. Er unterrichtete an der Rudolf-Steiner-Schule in München, promovierte 1970 bei Otto F. Bollnow in Tübingen zum Dr. phil und war von 1974 bis 1987 Professor an der Universität Bielefeld für Mathematik und ihre Didaktik. 1978 begründete er gemeinsam mit Benediktus Hardorp in Mannheim die Freie Hochschule für anthroposophische Pädagogik, an der er bis 2015 tätig war. Zahlreiche Publikationen in Zeitschriften und Sammelbänden, rege Vortragstätigkeit im In- und Ausland. Verheiratet mit Erika Schuberth, geb. Seidel, 5 Kinder und 17 Enkelkinder. Er lebt heute in Hamburg. www.ernstschuberth.de.

Christine Pflug: Rudolf Steiner schreibt in seinem Buch „Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten“ von der Einweihung und verschiedenen Prüfungen, bzw. „Proben“ auf diesem Weg. Können Sie zuerst charakterisieren, was das heute für den modernen Menschen bedeutet, der nicht mehr in Klöstern oder Tempelstätten eine Einweihung erfährt?

Ernst Schuberth: Zunächst darf ich sagen, dass ich mich nicht als einen Eingeweihten betrachte, sondern als jemanden, der wie viele andere sich als Suchender, als „Bettler um Geist“ erlebt. Anthroposophie wurde für mich die Erfahrung von Kraft-tragenden, lebendigen Ideen. Die Begegnung mit Herbert Witzenmann und – für das mathematische Denken in seiner Beziehung zum Menschen – Louis Locher-Ernst stärkte diesen Impuls. Hinzu trat wenig später die jahrelange Arbeit an den Kunstimpulsen Rudolf Steiners, insbesondere mit den Malern Gerard Wagner und Elisabeth Wagner und den damaligen Sprachkünstlern in Dornach, die noch Marie Steiner geschult hatte. Alles wurde dann in der Bildung junger Menschen und in der Auseinandersetzung mit Zeitfragen fruchtbar gemacht. Dieser heute über 60jährige Weg ist aber doch immer nur ein Anfang mit Höhen und Tiefen, Verirrungen und Erreichnissen.

Nun zu Ihrer Frage: Bei der Einweihung selbst hat sich eigentlich nicht sehr viel geändert, nur die Bedingungen sind andere geworden. Einweihung bedeutet im Prinzip ein Übertritt über die Schwelle der sinnlichen Erfahrungswelt, in der wir stehen, in eine geistige Welt. Das war immer Einweihung: Der Mensch erweitert sein Bewusstsein in Bereiche, die nicht durch das, was wir äußerlich erfahren, zugänglich sind, bzw. er erfährt anderes in dem, was er wahrnimmt.

Der Mensch ist selbst derjenige, der diesen Prozess leitet

Der große Wandel, der stattgefunden hat, besteht darin, dass früher der Schüler oder Adept von außen geleitet wurde, nach schweren und harten Vorbereitungen, todesähnliche Erlebnisse durchzumachen und dadurch Erfahrungen einer höheren Welt zu sammeln. Was er so erfährt, wird beispielsweise im ägyptischen Totenbuch, aber auch in vielen anderen Schriften geschildert. Heute ist der einzelne Mensch auf sich gestellt. Das heißt nicht, dass er alleine ist; er steht im Kontakt mit vielen Menschen, die ihm helfen können, aber er ist selbst derjenige, der diesen Prozess leitet. Und das macht diesen Weg nicht unbedingt leichter.

Nun gibt es in dem bereits erwähnten Buch von Rudolf Steiner den Hinweis, dass mancher unbewusst schon eine Einweihung im Leben durchgemacht hat. Und noch viel allgemeiner sagt Rudolf Steiner, dass die ganze Menschheit heute über die Schwelle gegangen ist, aber nicht bewusst. Und das ist eigentlich die Frage: Geschehen diese Schritte durch eine willenshafte Schulung oder unbewusst als Teil der modernen Menschheit oder durch Erfahrungen und Lebensverhältnisse, bei denen dem Menschen besondere Kräfte abgefordert werden?

Auch stellt sich die Frage, in welche Strömung man sich hineinstellt. In den 80er Jahren fragten viele – nun nicht mehr ganz junge – 1968er nach einer Ausbildung bei uns an. Sie kamen aus den unterschiedlichsten sogenannten spirituellen Bewegungen. Deren Auswirkungen waren interessant zu beobachten: Machten sie die Menschen lebenstüchtiger oder selbstbezogener? Das scheint mir eine wichtige Frage zu sein: Von welcher Art der Schulung sprechen wir wirklich?

Was Rudolf Steiner in seinem Schulungsbuch schildert, ist der vom eigenen Ich geführte und bewusst vollzogene Einweihungsweg. Er beschreibt dabei, wie auf diesem Weg Fähigkeiten zu entwickeln sind, die wir auch im täglichen Leben benötigen, wie Standhaftigkeit, Lebenstüchtigkeit usw.

C. P.: Auf diesem selbst gewollten und geführten Prozess finden stufenweise drei Prüfungen statt: die Feuer-, Wasser- und Luftprobe. Er drückt sich dabei mitunter kryptisch aus, z. B. „Die erste Probe besteht darinnen, dass er (der Mensch) eine wahrere Anschauung erlangt von den leiblichen Eigenschaften der leblosen Körper, dann der Pflanzen, der Tiere und des Menschen, als sie der Durchschnittsmensch besitzt.“ Was ist damit gemeint?

Das Wachsen und Welken meditieren

E. Schuberth: Das Kapitel über die drei Proben in diesem Buch ist das dritte. Das heißt, man kann es nicht verstehen, ohne die vorhergehenden Kapitel gearbeitet zu haben. Es wird dort u.a. über spezielle Übungen als Vorbereitung gesprochen, wie z. B. das Wachsen und Welken zu meditieren. Das kann man im Jahreslauf bei Pflanzen, aber auch beim Menschen und bei Tieren tun: Etwas ist zuerst jung, entfaltet sich, und dann wird es alt und stirbt ab. Da geschieht schon als erstes Wichtige, dass man nicht nur die aufblühende, frische Blume liebt und die verwelkende nicht mag, sondern es geht darum, den Wechsel dieser beiden Existenzformen anzuschauen, einmal das Aufblühende und dann das Absterbende, um daran innerlich Wahrnehmungsfähigkeiten zu entwickeln. Aber es ist nicht so, und das wird sehr oft falsch verstanden, dass man gleich hellsichtig wird und sich eine zweite Sinneswelt öffnet. Es geht darum, dass man durch diese Übungen in sich seelische Organe bildet. Das kann jeder ausprobieren. Er darf nur nicht hoffen, wieder eine Sinneswelt zu finden! Wie weit das dann führt, ist eine andere Frage, aber es ist in jedem Fall für den Menschen eine Bereicherung. Es gehen also spezifische Übungen der sog. Erleuchtung als Vorbereitung voraus, und dann erst kommen die drei Proben.

Wie halte ich mich selber?

C. P.: Erlebt man diese Proben im Inneren?

E. Schuberth: Das sind keine Proben, wie man sie früher in gewissen Strömungen gemacht hat, auch keine formalen Prüfungen wie das Abitur, auch nicht nur eine innere seelische Erfahrung, sondern das Leben trägt sie an uns heran.

Es wird etwa die Standhaftigkeit genannt. Es gibt im Leben Situationen – z.B. wenn einen der Partner verlässt, man einen Unfall selbst verursacht hat, mein Kind stirbt, oder man fällt durch eine Prüfung, verliert die Arbeit, erfährt von einer schweren Erkrankung – in denen in uns die Frage entsteht: Wie kann ich das ertragen? Wie halte ich mich selber? Das Leben ist voll von solchen Prüfungen. Der eine Mensch scheint daran zu zerbrechen oder braucht viele Jahre, um solche Erfahrungen aufzuarbeiten, ein anderer erlebt den gleichen Schmerz, aber bleibt darin stark und tut, was ihm zu tun bleibt.

C. P.: Rudolf Steiner benutzt bei dieser ersten Probe die Formulierung: „In einer gewissen Weise stehen diese Dinge dann unverhüllt – nackt – vor dem Beschauer. Dem sinnlichen Auge und dem sinnlichen Ohre verbergen sich die Eigenschaften, die man da hört und sieht. Sie sind für das sinnliche Anschauen wie mit einem Schleier verhüllt. Dass dieser Schleier für den Einzuweihenden wegfällt, beruht auf einem Vorgang, den man als «geistigen Verbrennungsprozess» bezeichnet. Deshalb wird diese erste Probe die «Feuerprobe» genannt.“

E. Schuberth: Das heißt, dass ich die Kraft entwickle, das Gegenüber sich selbst in mir sich aussprechen zu lassen. Also nicht: Welch ein süßes Kind, und das habe ich sofort lieb, sondern auch das Böse in seiner Art bereit sein wahrzunehmen, was ja nicht heißt, ihm zuzustimmen! Kann ich zunächst die Welt so aufnehmen, wie sie von außen an mich herankommt, ohne sofort mein Subjektives dazwischen zu mischen? Normalerweise reagieren die Menschen: Das gefällt mir, das gefällt mir nicht. Oder sie schildern etwas, und man merkt, es ist nur die Spiegelung ihres Persönlichen. Kann ich diese „Ich-Sucht“, diese Selbstbezogenheit verbrennen? Dieses Brennen ist zu ertragen, wenn man zu geistigen Erfahrungen kommen möchte. Die geistige Welt ist nämlich nicht so, wie man sie gerne hätte.

Das Verbrennen meiner selbstbezogenen Sympathie und Antipathie

C. P.: Und ist das dann das „Verbrennen“ meines Egos und meiner selbstbezogenen Sympathie und Antipathie?

E. Schuberth: Ja, aber es ist keine Ichlosigkeit, denn wenn man diese Übungen macht, bestehen sie in der eigenen gewollten Tätigkeit. Das Verbrennen meiner selbstbezogenen Sympathie und Antipathie ist beispielsweise im Lehrerberuf eine außerordentliche Herausforderung: Da ist ein Kind, das ist frech, hässlich, stört nur, nervt, und ich kann es von meiner eigenen Psyche her nur abstoßend finden. Wenn ich es aber mit Abstand morgens und abends immer wieder meditiere, dann fängt etwas an durchzuleuchten: „Wer bist du eigentlich? Was brauchst du von mir?“ Das Bemerkenswerte ist, dass sich dann die Beziehung zum Kind oft tiefgreifend ändert – auch weil wir uns ändern.

Ich unterdrücke dabei nicht meine Gefühle, sondern beginne, sie zu beobachten und gewinne dadurch Erkenntnis, aus der Liebe entspringen kann. Bei dieser ersten Probe wird der Mensch gestärkt in physischer und seelischer Beziehung und kann seine alltäglichen Aufgaben besser bewältigen.

die Wasserprobe

C. P.: Als nächstes kommt die Wasserprobe. Um was geht es dabei? Rudolf Steiner schreibt: „… so muss ihm nunmehr ein bestimmtes Schriftsystem enthüllt werden… In diesen Schriftsystemen offenbaren sich die eigentlichen Geheimlehren… Die okkulte Schrift offenbart sich der Seele, wenn diese die geistige Wahrnehmung erlangt hat. Denn diese Schrift steht in der geistigen Welt immer geschrieben. Man lernt sie nicht so, wie man eine künstliche Schrift lesen lernt. Man wächst vielmehr in sachgemäßer Weise der hellsichtigen Erkenntnis entgegen, und während dieses Wachsens entwickelt sich wie eine seelische Fähigkeit die Kraft, welche die vorhandenen Geschehnisse und Wesenheiten der geistigen Welt wie die Charaktere einer Schrift zu entziffern sich gedrängt fühlt.“

E. Schuberth: Man soll aus diesem Lesen handeln lernen und dabei die eigene Meinung beiseite stellen. Das gehört mit zum Schwersten, denn wir wissen ja immer sehr schnell, wie alles richtig zu sein hat und wie es geht. Es gibt dazu eine schöne Übung: Man schlägt ein Buch auf, liest darin und versucht auszusprechen, was der Autor sagen will. Das hängt auch mit der vorhin genannten Übung zusammen: Kann ich wirklich unabhängig von meiner eigenen Meinung anerkennen, dass der andere Mensch in seinem Kontext einen Gedanken berechtigt entwickelt, und zwar ohne dass ich innerlich gleich meine Gegenposition oder eigene Stellungnahme formuliere?

Für die Wasserprobe wird die Selbstbeherrschung stark gefordert – und das ist schwer genug, wenn es nicht nur im äußeren Verhalten, sondern auch noch innerlich so sein soll.

„die Sprache der Dinge“

C. P.: Und was ist mit diesem Schriftsystem gemeint? „Die Zeichen entsprechen den Kräften, die in der Welt wirksam sind. Man lernt durch diese Zeichen die Sprache der Dinge.“

E. Schuberth: Das habe ich mich sechzig Jahre lang gefragt. An einem Erlebnis ist mir dann Einiges deutlich geworden: Ein ehemaliger Student schickte mir seine Arbeit, bei der vorne zwei Zitate von Rudolf Steiner standen, die damit zusammenhängen: „Diese Siegel, (es sind die Planetensiegel von Rudolf Steiner gemeint) sind nicht erfunden, sondern es sind Siegel der okkulten Schrift. Wer jede Linie und alle Krümmungen und Striche verstehen lernt, hat verstanden, wie in der okkulten Zeichensprache die Evolution geschrieben wird.“

Das könnte aber wieder Anlass für ein Missverständnis sein, denn diese Zeichensprache ist nicht das, was man mit den Augen sieht. Wenn ich nur äußerlich diese Siegel anschaue, lese ich nichts Okkultes oder Geistiges, wenn sie nicht in mir eine Aktivität wachrufen. Es geht darum, von Siegel zu Siegel zu gehen und daran etwas innerlich zu entwickeln und zu beleben.

C. P.: Gilt das nur für die Formen der Planetensiegel?

Die Schöpfung der Welt verstehen

E. Schuberth: Nein. Es scheint mir eine wichtige Vorbereitung zu sein, erleben zu können, dass Formen „sprechen“– man lernt die Sprache der Formen. Dadurch versteht man auf eine Art die Schöpfung der Welt noch anders, als wenn man „nur“ Rudolf Steiners Geheimwissenschaft studiert.

C. P.: Ist das etwas, was man als Künstler ständig macht?

E. Schuberth: … machen könnte! Es gibt viele Quellen, aus denen man meint, Kunst zu schaffen. Aber in jedem Fall hat es ein wahrer Künstler leichter, an diese Formensprache heranzukommen, weil er für diese Wahrnehmung Organe angelegt hat. Denken Sie, wie Kandinsky sich im Empfinden der Formensprache in seinen Vignetten geübt hat!

Bei der Luftprobe hat der Mensch nichts mehr, woran er sich halten kann

C. P.: Bei der dritten Probe, der „Luftprobe“ schreibt Rudolf Steiner, dass der Mensch „sich in einer Lage befindet, wo ihn nichts zum Handeln veranlasst. Er muss ganz allein aus sich seinen Weg finden. Dinge oder Personen, die ihn zu etwas bewegen, sind nicht da. Nichts und niemand kann ihm jetzt die Kraft geben, die er braucht, als nur er selbst.“ Ist es nicht so, dass der moderne Mensch ständig in dieser Lage ist? Es sind Entscheidungen zu treffen, wo es keine Normen, Regeln, Kriterien, menschliche Vorbilder gibt, und man weiß nicht, ob diese oder jene Entscheidung zu einem Erfolg führt.

E. Schuberth: Bei dieser Luftprobe hat der Mensch nichts mehr, woran er sich halten kann und was ihn impulsiert. Es mag sein, dass ich das nicht richtig verstehe, aber ich kann es nicht unabhängig von dem Geschehen in der Welt und dem Schicksal sehen. Es gibt Lebenssituationen, bei denen ich eigentlich gar nicht handeln müsste. Ich erlebe aber, dass etwas geschehen muss und dass ich für das Geschehen Verantwortung übernehme. Was genau zu geschehen hat, bzw. wie ich handle, muss der Augenblick sagen. Gefordert wird, im tiefsten Sinne, geistesgegenwärtiges Handeln.

Es gibt im Alltag Situationen, in denen man diese Geistesgegenwart üben kann. „Menschen werden plötzlich vor eine an sie herantretende Lebensaufgabe gestellt und ohne Zögern, ohne viel Bedenken sind sie eines raschen Entschlusses fähig“ – so Rudolf Steiner. „Wer rasch bei der Hand ist, zuzugreifen, wenn ein Unglück in Sicht ist, während durch einige Augenblicke Zögerung das Unglück bereits geschehen wäre.“ Wer diese Geistesgegenwart zu einer bleibenden Eigenschaft bei sich gemacht hat, der hat unbewusst die Reife für die „dritte Probe“ erworben.

Jeder wird aus seinem Leben viele Fälle erzählen können, wo er in die Lage gebracht wurde, in Sekunden das Richtige zu tun, weil sonst im schlimmsten Fall ein Mensch gestorben wäre Es ist also nicht so, dass man quasi im Bett liegt und dann die Proben mir abgefordert werden, sondern sie finden in der Begegnung mit der Welt statt. Ergreife ich den Augenblick im Hier und Jetzt?

Es scheint mir auch wichtig zu wissen: Diese Proben werden nicht einmal gemacht und man hat sie dann erledigt, sondern es ist ein fortlaufender Prozess im Leben, immer wieder. Es ist eine fortdauernde Bewährung, die von der geistigen Welt gefordert wird, und wir haben sehr viele wunderbare Gelegenheiten uns weiterzuentwickeln. Denn wenn wir diese Fähigkeiten, die wir anstreben, bis zu einem bestimmten Grad entwickelt haben, dann fängt es eigentlich erst richtig an: Der Eingeweihte ist nicht in einem seligen Nirwana und frei von allen irdischen Anhaftungen, sondern er wirkt immer fruchtbarer für die Mitmenschen und die Welt.

 

Mittwoch, 13. November, Rudolf Steiner Haus, 19.30 Uhr

Prüfungen auf dem Weg. Feuerprobe, Wasserprobe, Luftprobe.

Ein Abend mit Ernst Schuberth. Anthroposophische Gesellschaft – Zweig am Rudolf Steiner Haus