Interview mit SchülerInnen aus verschiedenen Rudolf Steiner Schulen Hamburgs
Wie geht es heute jungen Menschen in Anbetracht der Weltlage und den Krisen unserer Zeit? Über das Verbot von Social Media und Handys wird weltweit diskutiert, aber wie sehen sie es selbst? Was sind die Botschaften, die über Social Media vermittelt werden, und wie gehen (manche) Jugendliche damit um? Wie werden Geschlechterrollen definiert, und wer verbreitet das? Wie stehen die jungen Leute zum Wehrdienst, der wieder eingeführt wird?
Das Interview ist keine repräsentative Jugendumfrage und gibt auch nicht wieder, was beispielsweise andere Jugendliche in Stadtteilschulen sagen würden. Die neun SchülerInnen sind aus den Rudolf Steiner Schulen Wandsbek, Bergstedt, Hamburg Mitte, Nienstedten. Und sie sind beeindruckend reflektiert, wach und sich der allgemeinen Lage bewusst. Sie erzählen ihre individuellen Wahrnehmungen und Meinungen, aber trotzdem beschreiben sie ähnliche Phänomene.
Geht es uns nicht alle an und hat uns zu interessieren, wie junge Leute heute in der Welt stehen?
(Alle SchülerInnen sind aus der 12. Klasse. Die jungen Frauen sind: Emmi, Lisou, Anna, Florina, Mara; die jungen Männer sind Thordes, Elias, Jonathan, Linus. Wir hatten uns im Interview auf duzen geeinigt.)
Christine Pflug: Wir leben in einer Zeit, in der wir Bedrohungen und zunehmenden Krisen ausgesetzt sind. Andererseits gibt es viele Möglichkeiten und Fortschritte. Was ist Euer allgemeines Lebensgefühl?
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